Feuerwehr Wasserburg
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Alt 02.09.2007, 19:35
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FF Wasserburg am Inn
 
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Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg a. Inn

Und so fing´s an...

In den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren in den Städten und Gemeinden in Deutschland "Freiwillige Feuerwehren" gegründet worden, in der Einsicht, dass die bis dahin allerorts bestehenden Pflichtfeuerwehren nicht mehr ausreichten. In den Feuerwehrgesetzen der verschiedenen Länder war das Feuerlösch- wesen zwar geregelt - die Kommunen waren die Träger der Wehren - aber die gewünschte und auch geforderte Effektivität wurde nur in den seltensten Fällen erreicht. Es lag halt, wie vielfach auch heute noch, nicht am Gesetz, sondern an dessen Verständnis und Durchführung.

Das bereits im Jahre 1841 in Meißen gegründete "Feuerlösch- und Rettungscorps" wurde zum Vorbild für alle nachher gegründeten Vereinigungen dieser Art. Die Erfolge dieses Corps hatten sich herumgesprochen und so begann man im November 1865 auch in Wasserburg sich mit dem Gedanken an die "Freiwillige Feuerwehr Wasserburg" zu befassen. Vorbesprechungen waren nötig und - eigentlich unverständlich - Widerstände aus den Reihen der Magistratsräte zu überwinden, bis man schließlich am 16. Januar 1866 die Gründungsversammlung einberufen konnte. Das "Freiwillige Feuerwehr-Corps Wasserburg" wurde gegründet und spontan zeigten sich die versammelten Bürger begeistert für diese gemeinnützige Einrichtung. Die Zahl der Mitglieder stieg schon an diesem Tage auf 62 Männer an. Noch aber waren die Schwierigkeiten und Widerstände nicht überwunden. Die Magistratsräte Franz Xaver Manhart, Ludwig Werthmann, Adam Seiff, der Stadtschreiber Stocker und an deren Spitze der gestrenge Comunal-Referendarius Simon Geigenberger taten alles, um die Gründung der Feuerwehr zunichte zu machen.

Schwierigkeiten machte auch die Zusammensetzung der zukünftigen Vorstandschaft, der Ankauf von Feuerlöschapparaten und die Aufstellung der Vereinsstatuen. Die Wahl des ersten Feuerwehrkommandanten konnte dann am 10. Februar 1866 im Lokal des Bierbrauers Johann Baptist Enzinger stattfinden. Er selbst, Enzinger, gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern, neben dem Bürgermeister Palmano, Engelbert Stechl, Ludwig Huber, Oskar Beck, Karl Mayr und Karl Mehringer, alles Männer, deren Namen man noch heute in Wasserburg kennt. Dank der sorgfältigen Vorbereitung wurde dann schon im ersten Wahlgang die Vorstandschaft gewählt und als erster Kommandant und Vorstand Max Rothmaier nominiert. Vorteilhaft erwies es sich auch, dass der Herr Bürgermeister ordentliches Mitglied des Corps war, womit den Widersachern unter den Magistratsräten weitgehend der Wind aus den Segeln genommen war.

Am 17. Dezember 1867 wurde eine ausführliche Satzung für das "Freiwillige Feuerwehr-Corps Wasserburg" erlassen, deren Mitgliederzahl inzwischen auf 198 Wehrmänner - ordentliche Mitglieder - angewachsen war.

Mit der Gründung und dem Erlass einer Satzung war es natürlich nicht abgetan, sollte die Einrichtung auch nützlich sein. Die Mitbürger waren in Rotten eingeteilt worden, in Steiger-, Retter-, Schubleiter- und Hackenleiterrotten und es wurden wöchentlich zwei Übungen abgehalten. Für die damalige Zeit war dies eine enorme Leistung, wenn man bedenkt, dass damals täglich 14 Stunden die normale Arbeitszeit war und auch an den Samstagen voll gearbeitet werden musste.

Die Ausrüstung in den ersten beiden Jahren bestand hauptsächlich aus Leitern, Steigbäumen, Leinen und Wassereimern. Erst im August 1868 konnte durch großzügige Spenden aus der Bürgerschaft eine Saug- und Druckspritze angekauft werden, die von der Firma Beilhack in Rosenheim hergestellt worden war. Eine Übung mit dem neuen Löschgerät wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung abgehalten, die den Turm der Frauenkirche zum "Brandobjekt" hatte. Auch aus der Umgebung waren zahlreiche Schaulustige gekommen. Bis zur Anschaffung der Saug- und Druckspritze hatten die Wehrmänner bei den Übungen die "Magistratsspritze" benutzen dürfen.

Man übte bei der Wasserburger Feuerwehr aber nicht nur den "Ernstfall", man sorgte auch vor, indem man zum Wohle der aktiven Mitglieder eine "Feuerwehrunterstützungskasse" einrichtete. In Ausübung ihres freiwilligen Dienstes verunglückte Feuerwehrleute sollten aus dieser Kasse unterstützt werden. Der Kassenbestand setzte sich aus Spenden, Schenkungen und teils auch aus Mitgliedsbeiträgen zusammen. Das Freiwillige Feuerwehr-Corps Wasserburg war das Erste im Bezirk und es bestand erst wenige Jahre, als der "schwarze Freitag", wie er von den Zeitungsleuten genannt wurde, über Wasserburg hereinbrach. Der 1. Mai 1874 war es, der mit einer Brandkatastrophe nicht gekannten Ausmaßes Unheil in die Stadt brachte.

Wie im Aufsatz "Der rote Hahn von Wasserburg" schon erwähnt, war der Brand im kleinen Rathaus ausgebrochen und hatte sich mit unfasslicher Geschwindigkeit ausgebreitet. Ausgerechnet aus der Wohnung des Stadtschreibers Stocker schlugen die ersten Flammen, bei dem Stocker, der wenige Jahre vorher so heftig gegen die Einrichtung der freiwilligen Feuerwehr gewettert hatte. Es mag eine

Fügung des Schicksals gewesen sein, jedenfalls hielten sich in der Stadt noch lange die Gerüchte, der Stadtschreiber hätte mit dem Ausbruch der Brandkatastrophe etwas zu tun. Versteckte Andeutungen und offene Anschuldigungen veranlassten den honorigen Herrn schließlich zu dem Artikel in der Wasserburger Zeitung, worin er jedem, der solches behaupte, mit gerichtlichen Schritten drohte. Nachzuweisen war in diesem Falle natürlich nichts Definitives, aber man wusste, dass die Frau Stadtschreiberin an diesem Tage Schmalzbackenes gemacht hatte. Wie leicht wäre es möglich gewesen, dass überkochendes Schmalz die Brandkatastrophe ausgelöst hatte" Ein Nachweis hätte ohnedies nicht erbracht werden können und wem hätte dies schon genützt" Die Nachkommen des Stadtschreibers wären wohl heute noch nicht mit den Ratenzahlungen fertig, so groß war der entstandene Schaden.

Das Freiwillige Feuerwehrinstitut Wasserburg hatte an diesem 1. Mai schon 11 Feuerwehren, mit insgesamt 18 Löschmaschinen und einen Mannschaftsstand von 775 Männern. Alle waren bei dem Großbrand im Einsatz und dazu wurden sie von weiteren 35 Wehren aus der näheren und weiteren Umgebung tatkräftig unterstützt. Sogar aus München waren Wehren dabei. Die Kunde, ganz Wasserburg würde brennen, hatte sich schnell verbreitet und Hilfsangebote kamen auch aus Salzburg und aus dem weit entfernten Linz. Nur die Mühldorfer hielten sich raus, denn in der Stadt waren kurz vorher aus unerklärlicher Ursache Brände entstanden und es liefen sogar Brandbriefe um. Man fürchtete um die Sicherheit der eigenen Stadt, wenn man sie von der Feuerwehr entblößen würde.

Der Kampf gegen das vernichtende Flammenmeer dauerte 24 Stunden. Aber damit war es ja nicht abgetan; man stand vor einem riesigen, rauchenden Trümmerhaufen, Mauerreste und freistehende Giebel drohten einzustürzen. Die Aufgabe, wieder Ordnung zu schaffen war weitaus größer, als es die Lösch- und Rettungsarbeiten gewesen waren. Bürgermeister Rottmayer hatte aber bereits am 2. Mai telegraphisch vom königlich- -bayerischen Kriegsministerium die Hilfe von Soldaten erbeten. Noch am späten Abend des gleichen Tages trafen aus Ingolstadt kommend 30 Pioniere zusammen mit der Bevölkerung und konnten in dieser Zeit doch die gewaltige Aufgabe nicht meistern. Aber der Stadt war schon viel geholfen. Der Magistrat der Stadt Wasserburg und die Bayerische Landesregierung lobten den aufopfernden Einsatz der Feuerwehren und einzelne Feuerwehrleute wurden öffentlich ausgezeichnet. Das Brandunglück hatten nachhaltigen Eindruck bei den Einwohnern von Wasserburg hinterlassen, was sich für die Feuerwehr absolut positiv auswirkte. Der Stamm der aktiven Mitglieder war bis zum Jahre 1881 schon auf 160 Wehrmänner angewachsen, die sich für den Schutz der Allgemeinheit bereit fanden. Die Ausrüstung bestand aus einer Löschmaschine, nämlich der Saug- und Druckspritze von 1868, einer fahrbaren Schubleiter, die König Ludwig II. der Wehr zum Geschenk gemacht hatte, ferner aus Hacken- und Dachleitern, einem Steigbaum, einer tragbaren Feuerspritze (Geschenk des Males Max Treleano aus Wasserburg) und einem Requisitenwagen. Dazu kamen 156 Helme, 100 Steigergurte, 52 Steigerhacken, 16 Laternen und andere Gegenstände. Der Wert der Ausrüstung belief sich auf rund 9.000 Mark, ein beträchtliches Arsenal für die damalige Zeit. Im gleichen Jahr wurde der Bezirksverband Wasserburg gebildet, dem alle Feuerwehren der Umgebung beitraten. Der Kommandant der Wasserburger Wehr stand diesem Verband vor.

Die Freiwillige Feuerwehr Wasserburg hatte schon bald wieder Gelegenheit ihr Löscharsenal zum Einsatz zu bringen, als am 5. August 1885 erneut ein großes Brandunglück die Stadt traf. Im städtischen Baustadel war ausgelaufenes Petroleum in Brand geraten und es entstand ein Schadenfeuer, das sich schnell ausbreitete. Wegen des sich ständig drehenden Windes war es sehr mühevoll und zeitraubend, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Endgültig besiegt war der Brand erst am 8. August. Auswärtige Wehren waren zu Hilfe geeilt, darunter die Traunsteiner und die Rosenheimer, letztere mit 125 Mann. Auch der Himmel schien ein Einsehen mit den armen Wasserburgern zu haben. Mit einem heftigen Gewitterregen unterstützte "er" die Arbeit der Feuerwehren, 50 an der Zahl.

Bei den Aufräumungsarbeiten halfen dieses Mal Soldaten des königlichen Leibregiments aus München. Und wieder war es König Ludwig II., der mit einer Spende von 2.000 Mark zu einer großangelegten Hilfsaktion den Anstoß gab. Es wurde schnell ein "Comité für die Unterstützung der Abgebrannten" unter dem Vorsitz des Bezirksamtmannes Weber gebildet. Die an den Lösch- und Rettungsarbeiten beteiligten Freiwilligen Feuerwehren wurden erneut öffentlich geehrt und mit Dank überschüttet.

In den folgenden Jahren hatte die Wasserburger Wehr Gelegenheit, ihre Ausrüstung zu verbessern und zu ergänzen, teilweise aus Mitteln der Stadt und auch aus Spenden dankbarer Bürger.

Obwohl eigentlich schon immer die Gemeinden, hierunter sind auch Märkte und Städte zu versehen, zuständig waren für die Ausrüstung der Feuerwehren, so waren Spenden und Geschenke stets willkommen. War es doch für den Kommandanten leichter, Neuanschaffungen bei den Herren Stadt- und Gemeinderäten durchzusetzen, wenn eine Teilfinanzierung aus der Feuerwehrkasse beigesteuert werden konnte. Das war in Wasserburg nicht anders.

Eine neue Saug- und Druckspritze wurde von der Stadt im Jahre 1902 angekauft und zehn Jahre später schenkte Frau Elise Kosak, eine wohlhabende Bürgersfrau, der Wasserburger Wehr eine fahrbare Schiebeleiter mit 18 Metern Steighöhe. Diese Leiter befindet sich heute noch im Besitze der Wehr und wird pfleglich behandelt, ebenso wie die alte Saug- und Druckspritze.

Über die Zeit des 1. Weltkrieges berichtet die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg recht wenig. Neun ihrer Kameraden waren aus dem Krieg nicht mehr nach Hause gekommen. Verständlich, dass man sich an solch schlechte Zeiten nicht erinnern mag und auch die Nachkriegszeit mit ihren politischen Wirren und der Inflation waren nicht dazu angetan, viele Worte darüber zu verlieren. Erst 1926, als man das 60. Gründungsfest feiern konnte, begann die Feuerwehrgeschichte Wasserburgs wieder etwas freundlicher zu werden. Die Stadt schenkte ihrer Wehr aus obigem Anlass eine neue Magirus-Motorspritze auf einem einachsigen Anhänger. Die Löschkraft wurde durch dieses Gerät erheblich erhöht. Es sei noch zu bemerken, dass diese Motorspritze bis 1945 getreulich ihren Dienst getan hat.

Das "Tausendjährige Reich" brachte auch der Wasserburger Wehr die Auflösung als freiwillige Feuerwehr und die Eingliederung in die Polizei des Herrn Himmler. Sie führte von da an die Bezeichnung "Feuerschutzpolizei" und musste neben ihren eigentlichen Aufgaben auch für artfremde Dienste herhalten, so z.B. für die Überwachung der Luftschutzvorschriften (Verdunkelung) und andere Sicherheitsdienste.

Während des 2. Weltkrieges war eine Vielzahl von Wehrmännern zum Militär eingezogen worden und so musste man für einen Ausgleich Sorge tragen, der die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr wiederherstellte. Man stellte die H.J.-Feuerwehr auf und dazu 1944 noch eine Frauen-Feuerwehr. Die Stadt Wasserburg war zwar keinen unmittelbaren Kriegseinwirkungen ausgesetzt, aber trotzdem begann eine Zeit der härtesten Einsätze. Nach und zum Teil auch während der Bombenangriffe auf München wurde die Wasserburger Feuerwehr zu Hilfeleistungen, hauptsächlich Rettungsarbeiten, herangezogen. Eine üble Zeit fürwahr.

Nach dem Ende des unseligen Krieges befand sich auch die Wasserburger Wehr in der Situation eines völligen Neubeginns. Als die amerikanische Militärregierung das anfängliche Verbot für die freiwilligen Feuerwehren aufgehoben hatte, fanden sich die Männer der Wehr mit dem alten Idealismus wieder zusammen, der ungünstigen Zeit zum Trotz.

Im Jahre 1948 löste die "Deutsche Mark" die fast wertlos gewordene Reichsmark ab und die Gemeindekassen begannen sich langsam zu erholen. Schon zum 85. Gründungsfest, 1951, war es der Stadt Wasserburg möglich, ihrer Feuerwehr ein Tanklöschfahrzeug zu übergeben. Auch andere Geräte und Ausrüstungsgegenstände wurden nach und nach angeschafft, 1955 ein Ford-Mannschaftswagen, 1959 eine Tragkraftspritze TS 8/8, 1960 ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit einer zusätzlichen Spritze und eine Menge von B- und C-Schläuchen. Ferner wurde die Wehr mit einem Gerätewagen und Preßluftatmern ausgestattet. Durch die Vermittlung des Bayerischen Innenministeriums wurde ein Vorauslöschfahrzeug in Dienst gestellt, 1964 beschaffte der Landkreis einen Ölschadenanhänger und 1966 einen Pulverlöscher P 250 auf einachsigem Anhänger. Ein Abfüllgerät für die Atemschutzgeräte wurde durch die Stadt Wasserburg gekauft.

So ist die Wasserburger Wehr eigentlich bestens gerüstet. Das war schon immer so, natürlich unter Berücksichtigung des jeweiligen Standes der Technik.

In diesem Zusammenhang soll hier eine Veröffentlichung im Wochenblatt des Landgerichtes Wasserburg von 20. Februar 1842 erwähnt werden.
"Bekanntmachung"

Man hatte in mehreren Fällen die Überzeugung nehmen müssen, dass die Landgemeinden, weder mit der gehörigen Fürsorge für ihre gemeinschaftlichen Löschgeräte noch für Bespannung und Beibringung derselben, noch für ihre Begleitung durch die erforderlichen Spritzenmeistern oder Sachverständigen gesorgt hatten, obschon oft genug die Weisungen zugingen, und seit mehreren Jahren auf Rechnung des Distrikts-Gemeinde-fondes (ohne Belästigung der Gemeinden durch besondere Umlagen) für die Reparaturen und die Erhaltung der Feuerlöschgeräte im brauchbaren Zustandes gesorgt wurde.

Die Gemeindeverwaltungen erhalten demnach den Auftrag, binnen 4 Wochen, diejenigen Sachverständigen anzuzeigen, welche sie als Spritzenmeister und Hilfsarbeiter, so wie als Aufseher der ihnen zugeteilten Löschgeräte aufgestellt oder in Antrag bringen, um hiernach für jeden Bezirk wieder eine erneuerte Feuerlösch-Ordnung in Vollzug zu setzen. Jeder zweckmäßige Vorschlag und Antrag hierzu nach den örtlichen Verhältnissen wird gerne angenommen und angemessen benützt werden.

Bei den vorstehend aufgeführten Geräten handelt es sich um die "Feuerlöschrequisiten" die das damals geltende "Bayerische Feuerlöschgesetz" den Gemeinden zur Auflage machte und wie man sieht, wurde dieses Gesetz nur sehr lasch gehandhabt. Der königliche Landrichter musste immer wieder mahnen und so wie man mit den Geräten umgegangen war, so war es sicher auch mit der Einsatzbereitschaft der dem Bürgermeister unterstellten Pflichtfeuerwehr bestellt gewesen. Die Stadtgemeinde Wasserburg machte da kaum eine Ausnahme, umso unverständlicher erscheint es daher, dass ausgerechnet Mitglieder des Magistrates gegen die Einrichtung der freiwilligen Feuerwehr gewesen sind. Heutzutage bedarf es keiner "gestrengen Mahnungen" durch die Obrigkeit mehr, denn die Feuerwehrmänner setzen alles daran, immer einsatzbereit zu sein und ihr Gerät in bestem Zustand zu halten. Es sei die Bemerkung erlaubt, dass ein paar dieser alten Stücke, wie sie in der "Bekanntmachung" erwähnt wurden, noch heute im kleinen Museum der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg zu sehen sind.

Besichtigung nur unter vorheriger telefonischer Vereinbarung: siehe "Museum"

Anmerkung: Dieser Text ist aus der Zeitschrift "Die Feuerwehr: Männer ohne Waffen" übernommen.
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