Feuerwehr Wasserburg
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Alt 16.05.2008, 13:31
Gartner Stefan Gartner Stefan ist offline
Sachgebiet Unwetter und Hochwasser - FF Wasserburg am Inn
 
Registriert seit: 01.09.2007
Beiträge: 315
Verhaltenshinweise zum Umgang mit Wespen

Verhaltenshinweise zum Umgang mit Wespen


Jeden Sommer wird die Feuerwehr Wasserburg mehrmals gerufen, um Wespen und andere ähnliche Insekten zu "beseitigen". Grundsätzlich steht die Feuerwehr damit allerdings vor einem Problem. Gemeint ist damit nicht die technische Seite (wie fängt man die Tiere...). Das Problem ist der Umstand, dass bis auf die Deutsche und die Gemeine Wespe alle Wespenarten unter Naturschutz stehen; Hornissen sind darüber hinaus sogar vom Aussterben bedroht. Für die meisten Anrufer stellen die Insekten keine Gefahr dar, sondern "nur" eine Belästigung. Und damit dürften wir genau genommen gar nicht eingreifen. Nur in sehr speziellen Fällen (z. B. Allergikern oder Kleinkindern...) wäre „Gefahr im Verzug“ und somit ein Einschreiten gerechtfertigt.

Lediglich 3 von den derzeit in Bayern bekannten 8 Arten können unter Umständen für uns Menschen lästig werden; dies sind die Deutsche und die gewöhnliche Wespe.
Wirtschaftliche Schäden verursachen sie nicht, man könnte sie höchstens als lästig bezeichnen. Vor einer Verharmlosung sollte man dennoch warnen, denn ein Wespenstich in den Mund- oder Rachenraum stellt selbst für nicht allergische Menschen eine akute Lebensgefahr dar!


Bedenken Sie, dass diese Tiere nur aggressiv werden, wenn sie gereizt werden. Unwissenheit und Angst verursachen schnell eine Panikreaktion, welche die Tiere aufschrecken und zustechen lassen.

WICHTIG:
Gehen Sie kein unnötiges Risiko mit Kindern ein und verständigen Sie einen Imker bzw. die Feuerwehr, die nach einer Absicherung der Gefahrenstelle ebenfalls einen Imker hinzuziehen wird.

So sorgen Sie einem ungewollten Besuch vor:

Isolierung in Frage kommender Nesthohlräume vor Beginn der Wespensaison (Abdichten der Rolladenkästen, Versiegelung der Fensterschächte mit Fliegendraht usw.)

Kontrolle in Frage kommender Hohlräume etwa gegen Mitte Mai.
Sollten im Gartenschuppen, im Kamin oder auf dem Dachboden Anfangsnester gefunden werden, ist eine Nestumsiedlung durch Imker relativ leicht möglich.

Bitte bedenken Sie immer, dass diese Tiere nur bei unsachgemäßer Behandlung aggressiv reagieren.

Der Einsatz der Feuerwehr in solchen Fällen ist kostenpflichtig. Sollten Sie jedoch weitere Fragen zu Imkern der Umgebung o. Ä. haben, hilft Ihnen die Feuerwehr natürlich gerne und kostenlos.

Sollten Sie bei sich zu Hause ein Hornissennest bemerken finden Sie besondere Informationen auch unter http://hornissenschutz.de

Vorher noch 3 wichtige Punkte zu Ihrer Beachtung :

Die Freiw. Feuerwehr ist als Körperschaft öffentlichen Rechts kein gewerblicher Schädlingsbekämpfer!

Die Entfernungsmaßnahmen werden von uns nur nach vorheriger Begehung und nur bei dringender Gefahr im Verzug durchgeführt !

Geändert von Hangl Stephan (16.05.2008 um 15:54 Uhr) Grund: Nix is kostenlos!
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